In diesem Kunstprojekt drehte sich alles um einen Satz, den viele Menschen von sich selbst behaupten: „Ich kann nicht zeichnen.“ Der Titel stammt von einem gleichnamigen Buch und war zugleich Programm, denn genau dieses Vorurteil wollten wir gemeinsam widerlegen. Birgit Kriegner von der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich leitete den Workshop. Gemeinsam mit ihr erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler der 1A Klasse, dass Zeichnen keine angeborene Gabe ist, sondern etwas, das man Schritt für Schritt lernen kann. Anhand einfacher, gut nachvollziehbarer Schritte näherten sie sich dem Zeichnen von Karikaturen und lernten, wie man Gesichter bewusst überzeichnet und ihnen so Charakter verleiht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Darstellen von Emotionen. Wie verändert sich ein Gesicht, wenn es lacht, staunt, wütend oder traurig ist? Mit wenigen Linien, veränderten Augenbrauen oder einem anderen Mund lässt sich eine Stimmung völlig verwandeln. Diese kleinen, aber wirkungsvollen Kniffe probierten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt aus. Im Zuge des Workshops wurde auch ein mehrere Meter langes Tissue, dass bereits von mehreren Schulen davor gestaltet wurde, mit weiteren erlernten Figuren und Köpfen befüllt.






